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Führungskräfte sind sich gesellschaftlicher Verantwortung bewusst und wollen Unternehmen daran messen lassen

12. March 2012

Laut einer neuen Deloitte Studie sind sowohl Führungskräfte als auch Berufseinsteiger der Meinung, dass die Wirtschaft großes Potenzial hat, die gesellschaftliche Entwicklung positiv zu beeinflussen. 76% sprechen sich dafür aus, dass der Wert eines Unternehmens in gleichem Maße am Gewinn wie am positiven Beitrag des Kerngeschäfts für die Gesellschaft gemessen werden soll.

Zwei Drittel der Unternehmen glauben daran, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten
82% der befragten Führungskräfte geben an, ihr Unternehmen verfüge über ausformulierte Standards zu Corporate Responsibility. 73% sind der Meinung, dass sich ihr Kerngeschäft positiv auf die Gesellschaft auswirkt. „Unternehmen erkennen also, dass Verantwortung und Erfolg miteinander verbunden sind. Nur nachhaltiges Wirtschaften bringt nachhaltigen Erfolg“, bekräftigt Dr. Bernhard Gröhs, Managing Partner bei Deloitte Österreich, die eigene Firmenphilosophie. Gröhs weiter: „Einziges Manko: nur ein Viertel glaubt, dass die Öffentlichkeit von ihren Bemühungen weiß. Wir müssen also mehr darüber sprechen.“

CR-Philosophie hat für junge Mitarbeiter größte Bedeutung
Im Rahmen der Deloitte-internen Millennial-Studie, bei der mehr als Tausend nach 1981 geborene Mitarbeiter befragt wurden, gaben 92% Prozent an, dass der Erfolg eines Unternehmens nicht ausschließlich am Profit berechnet werden soll. Der soziale Sinn bzw. die Nachhaltigkeit hat für diese Generation eine ebenso hohe Priorität. Gesellschaftlich verantwortungsvolles Handeln seitens Unternehmen wird von jungen Menschen nicht nur gewünscht, sondern vorausgesetzt. „Ein Faktor, der beim Werben um Talente berücksichtigt werden muss“, ist Dr. Gundi Wentner, Partnerin bei Deloitte Österreich,  überzeugt.

Drei Säulen verantwortlichen Wirtschaftens
Deloitte Österreich selbst baut sein Programm zur Corporate Responsibility auf drei Schwerpunkten auf: Initiativen im Sozial-, Kultur- und Kunstbereich, Schaffung zukunftsfähiger Arbeitsplätze, Nachwuchs- und Mitarbeiterentwicklung und Förderung der Bildungschancen junger Menschen in Österreich. So berät Deloitte pro bono viele gemeinnützige Organisationen und sponsort unter anderem das mumok und das Kunsthistorische Museum. „Die Auszeichnung als ‚career’s best recruiter 2010 und 2011’ bestätigt, dass wir in Sachen Nachwuchsförderung auf dem richtigen Weg sind. Viele unserer Mitarbeiter sind zudem als Lehrbeauftragte an Unis und FHs tätig und geben unser Wissen jungen Menschen weiter. Das ist auch zu unserem Vorteil“, untermauert Gröhs die doppelte Wirkung von CR-Maßnahmen.

Talenteförderung in Sport und Gesellschaft
Deloitte ist der offizielle Partner und Professional Services Provider des Österreichischen Olympischen Comités und unterstützt damit Talente beim wohl wichtigsten Sportereignis ihrer Karriere. Auch innerhalb des Deloitte Netzwerkes ist Sport und die damit verbundene Work-Life-Balance ein besonderes Anliegen. Deloitte hat es sich zudem zur Aufgabe gemacht, Frauen in der Wirtschaft und vor allem in Führungspositionen zu fördern und miteinander zu vernetzen. So waren im vergangenen Jahr bereits 5 der insgesamt 11 neuernannten Partner und Directoren in Österreich Frauen.

Die gesamte Studie finden Sie hier zum Download >>
Informationen zu den Corporate Responsibility Aktivitäten von Deloitte Österreich finden Sie hier >>